Akademisches Lektorat

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«Leichte Sprache statt komplizierter Texte!»

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Ich heisse Christoph Frei und löse als Textcoach Deine Schreibprobleme. Dein universitärer Abschluss soll schliesslich wieder Fahrt aufnehmen. Ich unterstütze Dich beim Formulieren und redigiere Deine Arbeit unter dem Motto: Leichte Sprache statt komplizierter Texte!

Korrektorat

Korrektur von Fehlern in Orthografie, Grammatik, Syntax und Interpunktion

Lektorat

Überprüfung des Aufbaus, der inhaltlichen Logik und der Verständlichkeit

Redaktion

Überarbeitung und Neuformulierung bestehender Textteile

AKTUELLES

LITERATUR ALS DENKSCHULE

Kafkas kurzer Prosatext «Der plötzliche Spaziergang», erschienen im damals jungen Rowohlt-Verlag Ende 1912 im Rahmen des Sammelbandes «Betrachtungen», handelt von einem tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Akt der Selbstbefreiung. Der kleine Sammelband trägt die Widmung Kafkas «Für M. B.», also für den Freund Max Brod. Bereits 1908 waren acht der Prosastücke mit dem Obertitel «Betrachtung» in der Zeitschrift Hyperion, herausgegeben von Franz Blei, veröffentlicht worden. Aus der unpersönlichen «Man»-Perspektive des fiktiven Erzählers (oder der Erzählfunktion) wird weniger eine Erzählung als vielmehr eine Betrachtung oder Überlegung durchgespielt. Zum einen handelt der Text vom realen Ablauf eines Abends: Der fiktive Erzähler entfernt sich abrupt aus dem Kreis seiner Familie, obwohl sein Weggehen befremdlich wirken mag. Denn alles war schon auf das abendliche Zu-Hause-Verweilen ausgerichtet, als der Erzähler «ein plötzliches Unbehagen» empfindet. Er reisst sich los und geht in die nächtliche Stadt. Auf der Gasse fühlt er sich gestärkt von seinem Entschluss. Die Familie «schwenkt ins Wesenlose», während er selbst sich zu seiner «wahren Gestalt erhebt». Verstärkt wird dieses Gefühl dadurch, dass er nun einen Freund aufsucht. Auf der anderen Seite bauen sich Bedingungen wie ein Gebirge vor dem Erzähler auf, so dass wohl nur ein Traum vom Ausbruch aus der Routine des Alltags bleibt. Denn jedes zusätzliche «Wenn» in der scheinbar endlosen Kette verringert die Eintrittswahrscheinlichkeit des bedingt Möglichen. Ausserdem führt das ganze – so es denn überhaupt real stattfindet – nur zu einem Besuch bei einem Freund an einem Abend und nicht zu einer wirklichen Loslösung von der Familie.

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